"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Prenzlauerberginale: Wer fürchtet sich vorm Schwaren Mann Tippeltips Freizeitratgeber des Fernsehen der

DDR, 21 Min., 1987 Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ‘78

Regie: Dirk Sager, ZDF-Dokumentarfilm, 45 Min., 1978

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Regie: Helke Misselwitz, DEFA-Dokumentarfilm, 52 Min., 1989

Anschließend Publikumsgespräch Helke Misselwitz, Regisseurin Manuela Perleberg, Tochter der Kohlenhändlerin Renate Uhle Arnd Teiche, letzter Kohlenhänder in Prenzlauer Berg Moderation: Ariane Sept

Tippeltips Freizeitratgeber des Fernsehen der DDR, 21 Min., 1987 Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ‘78 Regie: Dirk Sager, ZDF-Dokumentarfilm, 45 Min., 1978 Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann Regie: Helke Misselwitz, DEFA-Dokumentarfilm, 52 Min., 1989 Tippeltips Von 1986 bis Februar 1990 strahlte das DDR-Fernsehen die Ausflugsendung „Tippeltips“ aus.

Im Sommer 1987 widmete sich die Sendereihe dem besonderen Reiz der Schönhauser Allee zwischen Kino Colosseum und dem U-Bahnhof Senefelderplatz. Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ’78 ZDF-Journalist Dirk Sager war von 1974 bis 1978 Korrespondent des ZDF in der Hauptstadt der DDR und drehte zum Abschied einen sehr persönlichen Dokumentarfilm u¨ber die Menschen Ost-Berlins. Sager taucht ein in den Alltag zwischen Datschenidylle und HO-Centrum-Warenhaus, kollektivem Brigadeausflug und Kneipenleben an der Schönhauser. Ihn interessiert das Lebensgefu¨hl in den Plattenbausiedlungen ebenso wie die Berliner Luft am Arnim-Platz, wo ein Modell versuch die Altbauten des Prenzlauer Bergs vor dem Verfall retten soll. In Interviews kommen Bu¨rger und Prominente zu Wort. Es geht um Wohnen, Arbeiten, Lieben und Kinder kriegen, Konsum, Kultur und die gesellschaftlichen Verhältnisse.

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Eine private Kohlenhandlung im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg im Winter 1988/89: Die resolute Chefin fu¨hrt mit Witz und Verstand das Regime und genießt den Respekt ihrer sieben männlichen Angestellten. Nach außen hin allesamt harte Kerle, offenbaren sie in den Schilderungen ihrer beruflichen und privaten Situation, abseits der schweren körperlichen Arbeit, auch die eigene Verletzlichkeit. Der Blick „von unten“ rührt wiederholt an Tabus: Mauerbau und Republikflucht, Kindesmissbrauch und Suizid, Haftstrafen und Alkoholismus. Der Film dokumentiert ein bald darauf anachronistisches Gewerbe – und wurde daru¨ber zur Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Widersprüche, wenige Monate vor der politischen Wende in der DDR.

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