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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Germania anno zero [Deutschland im Jahre Null] [OmeU]

I 1948, R:  Roberto Rossellini, Mit Edmund Meschke, Ernst Pittschau, mit 74 min

Als der Filmemacher Roberto Rosselini 1947 einen Film in und über Berlin drehte, war er bereits ein europaweit bekannter Regisseur. Mit Rom, offene Stadt (Roma città aperta, 1945) und Paisà (1946) hatte er das Nachkriegskino wegweisend geprägt. Als Mitbegründer des neorealistischen Films fand er seine Geschichten auf der Straße, in der alltäglichen Lebenswelt. Mit Deutschland im Jahre Null, gedreht inmitten der Ruinen des zerbombten Berlins, erzählt Rossellini in Zusammenarbeit mit Laiendarsteller*innen von der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und der vermeintlichen Hoffnung auf einen Neuanfang. Der Film begleitet den zwölfjährigen Jungen Edmund auf seinen Streifzügen durch die zerstörten Straßen Berlins. Edmund verrichtet alle möglichen Arbeiten, um seiner Familie zu helfen, an Essen zu kommen und gerade so zu überleben. Eines Tages trifft er auf seinen ehemaligen Schullehrer und hofft, von ihm Unterstützung zu erhalten, doch die Absichten dieses Mannes verhelfen Edmund nicht zu einem besseren Leben.

Filmreihe konzipiert vom Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) in Kooperation mit dem Babylon.

Die Filmreihe ist Teil des Ausstellungsprojekts Berlin plant. Stunde Null.
Die Ausstellung ist vom 6. Juni bis zum 2. August 2026 im n.b.k. zu sehen:

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

Chausseestraße 128-129, 10115 Berlin
Dienstag–Sonntag: 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr   Eintritt frei

 

ENGLISH:

Germania anno zero (Germany Year Zero, Roberto Rossellini, I 1948, 74 min, Italian original with English subtitles)

With Edmund Meschke, Ernst Pittschau

When Roberto Rossellini came to Berlin in 1947 to make a film about the city, he was already one of the most celebrated directors in Europe. With Roma città aperta (Rome, Open City, 1945) and Paisà (Paisan, 1946), he had helped to define postwar cinema – and, as a founding figure of neorealism, he found his material in the streets, in the textures of everyday life. Shot amid the rubble of bombed-out Berlin, Germania anno zero draws on non-professional actors to tell a story of the immediate postwar period and the fragile hope of a new beginning. The film follows 12-year-old Edmund as he drifts through the city’s destroyed streets, taking on whatever work he can find to help his family eat and survive. One day he runs into his former schoolteacher and hopes for guidance, but the man’s influence leads Edmund not toward a better life, but somewhere far darker.

Film series conceived by Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) in cooperation with Babylon.

The film series is part of the exhibition project Berlin plant. Stunde Null.
The exhibition is on view at n.b.k. from June 6 to August 2, 2026:

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)  Chausseestrasse 128-129, 10115 Berlin

Tuesday–Sunday: 12–6 p.m. / Thursday: 12–8 p.m.

Free admission

 

Foto: © Coproduction Office

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