DEFA 80!
17.05.1946 - 17.05.2026
Die „Gründung“ der DEFA fand mit der Übergabe der Lizenz zur Herstellung von Filmen aller Art am 17.05.1946 in Potsdam-Babelsberg statt.
(Gründung der DEFA: BUNDESARCHIV)
WIR FEIERN exakt 80 JAHRE später: am 17.05.2026 mit dem Film "Banale Tage, Das Leinwand Debut von FLORIAN LUKAS (Q&A mit dem Dramaturgen des Films Timothy Grossman) NEW BANALE TAGE WILL HAVE English Subtitles
ENGL.:
On May 17, 1946, the Deutsche Film-Aktiengesellschaft (DEFA) was founded in Potsdam-Babelsberg, East Germany. As the first post-war German film company, it was authorized by the Soviet Military Administration (SMAD) to produce films, serving as a key cultural tool for anti-fascist reconstruction in the Soviet Occupation Zone.
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Es geht um die ehemalige Ufa, das Studio Babelsberg, das Hollywood Deutschlands, welches am 17. Mai 1946 unter dem Namen DEFA in der sowjetischen Besatzungszone und etwas später in der DDR wieder zu produzieren begann.
ANGELICA DOMRÖSE: A East-Berliner legend Left us. DEFA 80! BIG CELEBRATION!
We celebrate Angelica Domröse!
She will live forever in her Films, particularly in her unforgettable role PAULA!
Actress #AngelicaDomröse passed away shortly after her 85th Birthday!
Angelica Domröse: Die Legende von Paul und Paula [OmeU] [OmeU, the Legend of Paul & Paula] made her an icon of GERMAN CINEMA
GRATIS Freetickets for the Film, who made her a STAR an icon of German Cinema
Mi, 20.05. 18:00, Mi, 27.05 20:00
+ 22.05. 24:00 Free Friday: Angelica Domröse: Die Legende von Paul und Paula
"Die Mörder sind unter uns [OmeU]", hieß der erste Film: Eine schonungslose Aufarbeitung dessen, was im Namen Deutschlands kurz zuvor geschehen war.
In den 44 Jahren seiner Existenz, ist das Studio diesem Credo treu geblieben:
"Die Verlobte", "Der Aufenthalt", "Ich war 19", "Jakob der Lügner" sind nur einige Filme, die es ohne die DEFA und die DDR nie gegeben hätte.
Ein Höhpunkt der Filmproduktion mit wirklichen, Kleine-Leute Menschen, in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs, gelang 1965 mit Filmen wie "Jahrgang 45", "Spur der Steine", "Das Kanninchen bin ich".
Leider war der Vorstoß ins Epizentrum der Konflikte für manche Funktionäre mit zu viel Schmerz verbunden, weshalb dieser Jahrgang, sehr zum Schaden aller Beteiligten (auch für die Zuschauer!), im Keller verschwand.
Doch die Filme haben überdauert und gehören zum Besten, was in dem kleineren, deutschen Staat produziert wurde.
Als wir 1989 mit der Entwicklung des Drehbuches auf der Grundlage des noch nicht veröffentlichten Manuskriptes “Banale Tage” von Michael Sollorz begannen, hatten die manipulierten Wahlen zur Volkskammer gerade stattgefunden.
Als der Film 1991 ins Kino kam, existierte das Land von und für das der Film gedreht wurde nicht mehr. Es gab genau drei Aufführungen nach drei Jahren Arbeit.
Inzwischen hatte ich als Dramaturg bei der DEFA meinen blauen Brief bekommen. Niemand (außer Saarbrücken) hat sich für unsere Arbeit interessiert, bis sich die Berlinale 2025 der Banalen Tage erinnerte.
Der Film, ein Dokument des Zerfalls, ist noch zu besichtigen. Und er bekommt durch seine sperrige, gerade Art eine merkwürdige Aktualität. Ein Antifilm in einer Zeit voller Fragezeichen und dunklen Erwartungen.
Wie sich doch die Zeiten nicht ändern.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Q&A mit dem Dramaturgen Timothy Grossman
Länge: 105 min.
80 Jahre DEFA: Die Legende von Paul und Paula [The Legend Of Paul And Paula] [OmeU] DDR 1972, R: Heiner Carow mit Angelica Domröse, Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, 105 Min Kostenlos - Admission free!
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Länge: 134 min.
80 Jahre DEFA: Goya oder der arge Weg der Erkenntnis [OmeU] DDR 1971, R: Konrad Wolf mit Donatas Banionis, Fred Düren, Tatjana, Rolf Hoppe, 134 Min, Kostenlos - Admission free!
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Länge: 88 min.
80 Jahre DEFA: Fünf Patronenhülsen, DDR 1960, R: Frank Beyer mit Erwin Geschonneck, Ulrich Thein, Edwin Marian, 88 Min, Kostenlos - Admission free!
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Länge: 67 min.
80 Jahre DEFA: Der tapfere Schulschwänzer, DDR 1967, R: Winfried Junge mit André Kallenbach, Hartmut Tietz, Günter Ott, 67 Min, Im Anschluss Gespräch mit Winfried Junge und André Kallenbach, Kostenlos - Admission free!
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