Greek Film Festival: Short Films I, 89 Min. [OmeU], in Anwesenheit der Regisseur:innen, Q&A im Anschluss
Non-essential Movement [OmeU], GR 2024, R: Nikoleta Leousi, 20 Min., Deutschlandpremiere
Im März 2020 verengte sich mein Blickfeld.
Das Stadtleben kam fast zum Stillstand.
Sinnlose Bewegungen wurden verboten, und die Kinos stellten ihren Betrieb ein.
Ich weiß nicht, was ich mehr vermisse: das Kino oder eine ziellose Fahrt.
Zum Glück war meine Familie bereit, „Busfahren“ zu spielen und sich von mir filmen zu lassen.
Daraus entsteht entweder eine Mischung aus persönlichen Geschichten und historischen Revolutionen oder ein Film, den ich mir vorstelle, während ich Bus fahre.
In March 2020, the window of my gaze narrowed.
The city’s life almost came to a halt.
Pointless movements were prohibited, and cinemas stopped operating.
I don’t know what I miss more, cinema or a purposeless journey.
Thankfully my family agreed to play “riding the bus” and be filmed by me. Personal stories mixed with historical revolutions, or a film I am imagining while being on the bus.
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The Day We Became Heroes [OmeU], GR 2025, R: Selini Papageorgiou, 16 Min., internationale Premiere
An einem sonnigen Sommernachmittag finden drei neunjährige Kinder einen bewusstlosen Dorfbewohner im Wald. Das Dorf hat sie gewarnt, sich von ihm fernzuhalten – doch nun müssen sie entscheiden, ob sie ihn zurücklassen oder ihm helfen.
On a sunny summer afternoon, three nine-year-old children find a villager unconscious in the forest. The village has warned them to stay away from him, but now they must decide whether to leave him behind or help him.
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Spiti [OmeU], GR 2024, R: Sofia Sfyri, 25 Min., Berlin-Premiere
Alex erleidet zwei Verluste: den plötzlichen Tod ihres Vaters und den drohenden Verkauf ihres Familienhauses, das er als Architekt gebaut hat. Um mit dieser neuen Realität fertig zu werden, entwickelt sie eine seltsame Beziehung zu dem Haus selbst: Sie wird Zeugin, wie die Klimaanlage in der Küche hustet, und verliebt sich unerwartet in ein Mädchen. Ein persönlicher Leitfaden über Liebe und Verlust, angesiedelt in der Hitze des griechischen Sommers und parallel erzählt von den realen Menschen, die in diesem Haus gelebt haben.
Alex is dealing with two losses; her father’s sudden death, and the impending sale of her family house, that he had built as an architect. Trying to cope with this new reality, she starts forming a curious relationship with the house itself, as she witnesses the kitchen’s A/C coughing, and she unexpectedly falls in love with a girl. A personal guide on love and loss, set in the heat of the Greek summer, and narrated in parallel by the real people who lived in the house.
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Pirateland [OmeU], GR / FR / NO / SI 2025, R: Stavros Petropoulos, 28 Min., Deutschlandpremiere
Als auf Kreta, einer übertouristischen griechischen Insel, die Wintersaison beginnt, bekommt eine einheimische Familie – die Betreiber eines kleinen, ums Überleben kämpfenden Bed & Breakfast – unerwartet Besuch von einer norwegischen Touristenfamilie. Sie sucht eine Tour in die Piraten-Vergangenheit der Region. Die Beziehung zwischen Manos, dem griechischen Vater, und Tassos, seinem Sohn, wird auf die Probe gestellt, während sie versuchen, den immer anspruchsvolleren Wünschen der Touristen gerecht zu werden, die das „authentische“ Piratenerlebnis suchen.
As the winter season begins in Crete, an overly touristic Greek island, a family of locals, owners of a small, struggling bed & breakfast, get an unexpected visit from a Norwegian family of tourists looking for a tour into the piratic past of the area. The relationship between Manos, the Greek father, and Tassos, his son, is being tested, as they are struggling to meet the increasingly challenging demands of the tourists looking to live the authentic pirate experience.
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