achtung berlin: Nichts bleibt und nichts verschwindet [deutsch, englisch, romanian - dual OmeU/OmU ], DE 2026, R: Paul Sonntag, 79 Min (Wettbewerb Dokumentarfilm)
DE
Eine Straßenecke in Berlin-Moabit verändert sich: Aus einem alternden Supermarkt wird eine Baustelle, wird ein Neubau. Regale werden eingeräumt, Wände abgerissen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbeiten, lassen den Ort entstehen und vergehen. In welcher Beziehung stehen sie zu ihm? Wie bestimmt er die Umstände ihrer Arbeit? Über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht der Film mit Geduld, Humor und liebevollem Blick das Verhältnis zwischen Konstanten und Veränderung am Ort. Verschiedene Versionen des Ortes überlagern sich und finden zwischen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton gleichzeitig statt. Mal spielerisch, mal gespenstisch, kommen dabei Wiederholungen zum Vorschein, wie Echos zwischen den Welten.
EN
A street corner in Berlin-Moabit is changing: an aging supermarket becomes a construction site, then a new building. Shelves are stocked, walls are torn down, breaks are taken, and money is counted. The people who work here bring the place into being and watch it fade away. What is their relationship to it? How does it shape the conditions of their work? Over a period of five years, the film examines the relationship between constants and change in this place with patience, humor, and a loving gaze. Different versions of the place overlap and coexist simultaneously amid refrigerated shelves, scaffolding, and exposed concrete. Sometimes playful, sometimes eerie, repetitions emerge, like echoes between worlds.
Trailer: