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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Pixadores Pixação - eine fast einzigartige Graffitibewegung aus São Paulo

FI/DK/SE 2014, R: Amir Arsames Escandari, 93 Min, OmU

Dieser Film ist besonders, fast einmalig. Denn er blickt tief in eine Stadt, eine Metropole, in der fast jeder verschwindet, zu groß, zu schnell, zu Ungerecht; vor allem auf den Hügeln, am Stadtrand, in den Favelas von São Paulo. Dort leben sie, vier Freunde, Djan, William, Biscoito und Ricardo. Ihr Alltag ist schwer, zwischen Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und Drogen; und dennoch sind sie Künstler. Auf ihre Art, in ihrer Welt, mit eigener Schrift und Sprache: Pixação.

Ihre Schriftzüge sind allgegenwärtig; einfarbig, schlicht, kryptisch, charismatische Buchstaben und Formen. Nichts bleibt davon unberührt, niemand kann sie übersehen. Brücken, Hochhäuser, Balkons und Dächer, es gibt keine Grenzen, und keine Art der Sicherung. Wer fällt ist schwer verletzt oder tot.

Pixação ist aber mehr.

Denn Pixação versteht sich als Revolte, als Rebellion gegen eine Gesellschaft, die die Menschen in Armut und in den Favelas zurücklässt und vergisst. Mit ihren Buchstaben und Bildern, die sich wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen, halten sie dagegen. Niemand wird und kann sie vergessen, dafür sorgen ihre Namen an den Wänden.

… und auf einmal. Eine Einladung zur Biennale in Berlin. Djan, William, Biscoito und Ricardo sollen zeigen, was es heißt ein Pixadores zu sein. Zwei Welten und unterschiedliche Vorstellungen von Kunst und Aktivismus treffen aufeinander, mit Konsequenzen, die bis in ihre Heimat reichen …

Eine einmalige Dokumentation.

Auch weil der Blick von Amir Escandari ein ganz besonderer ist: Ehrlich, sensibel und emphatisch schaut er auf die Favela von Sabao, seine Bewohnerinnen und seine vier jungen Freunde, die er lange Zeit in ihrem Alltag begleitet hat. Diese Nähe spürt man. Sie sprechen offen und ehrlich; und eben nicht nur über Pixação, sondern auch über ihr Leben, die Herausforderungen und die kleinen Glücksmomente. Pixação ist nicht alles, aber alles in ihrem Leben ist irgendwie damit verwoben.

Dieser Film ist besonders, fast einmalig. Denn er blickt tief in eine Stadt, eine Metropole, in der fast jeder verschwindet, zu groß, zu schnell, zu Ungerecht; vor allem auf den Hügeln, am Stadtrand, in den Favelas von São Paulo. Dort leben sie, vier Freunde, Djan, William, Biscoito und Ricardo. Ihr Alltag ist schwer, zwischen Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und Drogen; und dennoch sind sie Künstler. Auf ihre Art, in ihrer Welt, mit eigener Schrift und Sprache: Pixação.

Ihre Schriftzüge sind allgegenwärtig; einfarbig, schlicht, kryptisch, charismatische Buchstaben und Formen. Nichts bleibt davon unberührt, niemand kann sie übersehen. Brücken, Hochhäuser, Balkons und Dächer, es gibt keine Grenzen, und keine Art der Sicherung. Wer fällt ist schwer verletzt oder tot.

Pixação ist aber mehr.

Denn Pixação versteht sich als Revolte, als Rebellion gegen eine Gesellschaft, die die Menschen in Armut und in den Favelas zurücklässt und vergisst. Mit ihren Buchstaben und Bildern, die sich wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen, halten sie dagegen. Niemand wird und kann sie vergessen, dafür sorgen ihre Namen an den Wänden.

… und auf einmal. Eine Einladung zur Biennale in Berlin. Djan, William, Biscoito und Ricardo sollen zeigen, was es heißt ein Pixadores zu sein. Zwei Welten und unterschiedliche Vorstellungen von Kunst und Aktivismus treffen aufeinander, mit Konsequenzen, die bis in ihre Heimat reichen …

Eine einmalige Dokumentation.

Auch weil der Blick von Amir Escandari ein ganz besonderer ist: Ehrlich, sensibel und emphatisch schaut er auf die Favela von Sabao, seine Bewohnerinnen und seine vier jungen Freunde, die er lange Zeit in ihrem Alltag begleitet hat. Diese Nähe spürt man. Sie sprechen offen und ehrlich; und eben nicht nur über Pixação, sondern auch über ihr Leben, die Herausforderungen und die kleinen Glücksmomente. Pixação ist nicht alles, aber alles in ihrem Leben ist irgendwie damit verwoben.

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Djan, William, Biscoito und Ricardo, vier junge Männer, die am Stadtrand von São Paulo leben.

PIXADORES ist ihr Film, ihre Geschichte. Sie sind arbeitslos oder haben Gelegenheitsjobs und kämpfen sich durch ihren Alltag.

Ihre Herzen schlagen dennoch mehr als kraftvoll. Denn ihre Herzen schlagen für Pixação.

Pixação beschreibt eine fast einzigartige Graffitibewegung, die ihren Ursprung in São Paulo hat und mit der hiesigen Graffitiästhetik nur wenig gemein hat. Pixação versteht sich als Revolte, als Rebellion gegen die Gesellschaft, als Schrei derer, die abgehängt am Stadtrand leben und vergessen wurden. Ihre Leben und Existenz lässt sich aber nicht vergessen.

Dafür sorgen ihre Buchstaben und Tags, die sich unübersehbar und wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen. … und auf einmal.

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