Soy Cuba: Soy Cuba, R: Mikhail Kalatozov, mit Luz María Collazo, José Gallardo, Raúl García, Cuba/UDSSR 1964, 141 Min, OmU
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In vier Episoden singt der legendäre sowjetische Regisseur Mikhail Kalatozov, der mit Wenn die Kraniche ziehen Filmgeschichte schrieb, eine Hymne auf die kubanische Revolution. Während in den ersten beiden Episoden die soziale Ungerechtigkeit und die Verdorbenheit der dafür verantwortlichen Yankees angeprangert werden, feiern die anderen beiden Teile den Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre. Ästhetisch steht der Film ganz in der Tradition des großen sowjetischen Revolutionskinos eines Eisenstein oder Pudowkin. Der Film beschreibt die Zeit in einer phänomenalen Bildsprache, in akrobatischen Kamerabewegungen und einer Montage, die aus dem Vollen der klassischen sowjetischen Filmkunst schöpft; der andererseits aber auch der Besonderheit der karibischen Insel und ihrer musikalischen Energie ein Denkmal setzt. Die suggestive Kameraführung ließ Soy Cuba zu einem filmhistorischen Meilenstein werden, der nach Jahrzehnten des Vergessens Anfang der 90er Jahre mit Unterstützung von Francis Ford Coppola und Martin Scorsese restauriert und der Welt zugänglich gemacht wurde.