Greek Film Festival: Return to Homeland [OmeU], GR 2025, R: Chryssa Tzelepi & Akis Kersanidis, 128 Min., internationale Premiere, in Anwesenheit der Regisseur:innen, Q&A im Anschluss
Titus Milech ist ein Psychiater, der in Marseille lebte und arbeitete. Er wuchs in Deutschland auf, identifiziert sich jedoch aufgrund des schrecklichen Nazi-Erbes nicht als Deutscher. Nach vielen Jahren der Ablehnung und Verdrängung seiner Herkunft begibt er sich auf eine Reise zurück in seine Heimatstadt Tübingen. Er kehrt an die Orte zurück, an denen er aufgewachsen ist, trifft Verwandte und Freund:innen, doch schon bald wendet er sich dem eigentlichen Anlass seiner Reise zu. Er beginnt, mit dem, was er deutschen Wahnsinn nennt, durch das Land zu wandern und folgt dabei den aufschlussreichen Geständnissen seines alten Tagebuchs. Er besucht Gedenkstätten sowie Orte und Menschen, die ihn zu einem Verständnis historischer Wahrheit führen, und versucht, in der Absurdität der Vergangenheit Antworten auf persönliche und kollektive Fragen zu finden. Dies ist nicht bloß eine Biografie, sondern die Geschichte eines Mannes, der durch die weiten Chroniken menschlicher Unbarmherzigkeit streift und einen existenziellen Weg zur Selbsterkenntnis beschreitet.
Titus Milech is a psychiatrist who lived and worked in Marseille. He grew up in Germany, but he doesnt identify as German due to the horrific Nazi heritage. After many years of rejection and denial of his origin, he begins a journey back to his hometown of Tübingen, Germany. He returns to the places where he grew up, meets relatives and friends, but soon enough he engages with the real cause of his journey. He starts wandering the country with what he calls German madness, following the lead of his old diarys revelatory confessions. He visits memorial sites, places and people that will get him in touch with an understanding of the historical truth, trying to find answers for personal and collective concerns in the absurdity of the past. Not just a mere biography, this is a story of a man roaming in the vast chronicles of human unkindness, crossing an existential path to self-knowledge.
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