"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Felsenstein im Babylon

Sieben Opernfilme des legendären Walter Felsenstein auf großer Leinwand
Vom 28.12.2019 bis 16.02.2020 im Babylon

Walter Felsenstein schrieb ohne Zweifel Operngeschichte! Seine Inszenierungen, mit denen er die Oper für jeden zugänglich machte, blieben bis heute unvergessen. Auch in diesem Jahr ist das künstlerische Vermächtnis des großen Theaterregisseurs wieder auf großer Leinwand im Kino Babylon zu erleben.

Vom 28.12.2019 bis 16.02.2020 zeigt das Babylon sieben Filme aus der 2008 auf Initiative der Erbengemeinschaft bei Arthaus Musik erschienenen Walter Felsenstein Edition.

In Bild und Ton aufwändig restauriert, erschließt die Edition die filmische Hinterlassenschaft des wegweisenden Regisseurs.

Eintritt:
10,00 Euro, inkl. nichtkommerzieller Dokumentarfilme
24,00 Euro Felsenstein-Paket

Erstmals steht Don Giovanni (1966) mit auf dem Programm, die damalige Premieren-Aufführung zur Wiedereröffnung der Komischen Oper.

Außerdem sind Ritter Blaubart (1973), Das schlaue Füchslein (1965), Othello (1969), Hoffmanns Erzählungen (1970) und Die Hochzeit des Figaro (1976) fünf legendäre Produktionen des Deutschen Fernsehfunks (DFF), gedreht in den DEFA-Studios Babelsberg und in den Studios beim DFF, sowie Fidelio, den einzigen, in den 1950er Jahren produzierten Opernfilm in Wien, zu erleben.

Auf der großen Leinwand entfalten sich Dramatik und Poesie der Filme auf einzigartige Weise.

Die Dokumentarfilme Walter Felsenstein – Welche Kunst ist gültig, die nicht wahr ist? (1971, Deutsches Rundfunkarchiv (DRA)) und Theater ist immer etwas Einmaliges (1995, rbb) geben einen zusätzlichen Einblick in das schöpferische Universum eines der bedeutendsten Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts.

Walter Felsenstein (1901-1975) gründete 1947 die Komische Oper in Berlin, führte das Haus in den fünfziger bis in die siebziger Jahre zu internationaler Anerkennung und war bis zu seinem Tod ihr Intendant. Zuvor inszenierte Felsenstein als Schauspielregisseur u.a. in Aachen, Köln, Zürich und am Burgtheater in Wien, bevor er von Heinrich George an das Schiller Theater Berlin verpflichtet wurde. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens: Felsenstein setzte neue Maßstäbe im Bereich der Opernregie und prägte den Begriff des „Musiktheaters“.

Zeit seines Schaffens lag sein Fokus auf dem Ensemble – vom künstlerischen Personal bis hin zum Bühnentechniker. Das Œuvre dieses bedeutenden Regisseurs umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpflichtet. Die konsequente Arbeit Walter Felsensteins an einer musikalisch-szenischen Bildsprache des Opernfilmes ist auch heute noch wegweisend.

Erfahren Sie, wie klar, intensiv und wertvoll Oper im Film, Oper als Film ist.

Trailer:

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie auch unter Berlin Bühnen.
 

Pressekarten für FELSENSTEIN IM BABYLON sowie Interviews mit Christoph Felsenstein, dem Sohn Walter Felsensteins und Vertreter der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft, können angefragt werden bei:

Cornelia Pohl            
Arthaus Musik GmbH            Tel:    +49 (0) 345 2 99 89 49 60
Große Brauhausstraße 8        Fax:    +49 (0) 345 2 99 89 49 99        
06108 Halle (Saale)            email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Christoph Felsenstein        Tel:    +49 (0) 30 823 31 28
i.V. der Erbengemeinschaft        Mobil:    +49 (0) 171 7304959
Lentzeallee 103                Fax:    +49 (0) 30 823 86 22
14195 Berlin                email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Eine Veranstaltung der Walter Felsenstein Erbengemeinschaft, Arthaus Musik und des Babylon, in Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv (DRA), rbb und ORF. Mit freundlicher Unterstützung von der Akademie der Künste Berlin und der Komischen Oper Berlin.

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